Werbung

So tanke ich Energie, wenn ich keine Kraft mehr habe

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ein schöner und fruchtbarer Garten klingt nicht nur nach einer Erholungsoase. Er kann uns auch mit frischem Obst und Gemüse versorgen. In diesem Beitrag geht es gar nicht darum, sich komplett selbst zu versorgen. Ich finde es so schade, dass immer weniger Menschen überhaupt etwas pflanzen möchten. Dabei ist es so einfach! Als ich noch keinen Garten hatte, nutzte ich jede freie Stelle auf der Fensterbank oder dem Balkon, um Pflänzchen zu ziehen bzw. sie dann wachsen zu sehen. Ich erntete Tomaten, Radieschen, Erbsen, Erdbeeren, Salat und noch mehr einfach nur auf dem Balkon! Mit der Möglichkeit, jetzt auch im Garten etwas pflanzen zu können, habe ich natürlich mehr Auswahl. Ich persönlich entspanne richtig dabei, wenn ich durch den Garten gehe und schaue, wie sich die Pflanzen entwickeln und was ich noch für sie tun könnte. Ich arbeite viel am Computer und körperliche Gartenarbeit ist genau der richtige Ausgleich. Ich merke, wie ich anfange zu strahlen, wenn ich im Garten war und wieder nach Hause komme. Es fühlt sich so an, als ob ich meine Akkus wieder aufladen würde.

Erdbeereis aus dem eigenen Garten
Erdbeereis aus dem eigenen Garten

Wenn du also schon immer mit dem Gedanken gespielt hast, etwas pflanzen zu wollen, dann tue es! Der Frühling ist da und mit ihm auch die Gartensaison. Mache dir eine Freude und ernte frische, biologisch angebaute und vitaminreiche Früchte der Natur. Ich genieße jedes Mal die Tomatenernte, da unsere Tomaten viel aromatischer schmecken als die Supermarktware. Warum Supermarkt-Tomaten nicht so aromatisch schmecken, habe ich schon in diesem Beitrag angesprochen. Gärtnern kann man überall, man muss nur wollen. Damit man nicht völlig ohne Konzept da steht, besonders Anfänger, sind gute Bücher wichtig. In diesem Artikel habe ich meine Bücher vorgestellt, die ich bereits intensiv nutze. Dort ist auch ein schönes Buch für all diejenigen, die auf dem Balkon oder in Töpfen pflanzen wollen. In diesem Beitrag möchte ich ein weiteres (und neues) Buch vorstellen, dass mir sehr gut gefallen hat.

Erdbeeren auf dem Balkon

Basiswissen Selbstversorgung aus Biogärten

Das Buch von Andrea Heistinger und Arche Noah Basiswissen Selbstversorgung aus Biogärten (Löwenzahn Verlag) kann man als eine richtige Gartenbibel bezeichnen. Ich habe zuerst in das Inhaltsverzeichnis geschaut und war überwältigt: Auf ca. 470 Seiten findet man reichlich Information zu gefühlt jedem Gartenthema.

Erdbeereis aus dem eigenen Garten

Wer nicht anfängt, wer nur Theorie studiert und nicht selbst ausprobiert, wird auch nichts ernten. Das Buch beginnt mit der Frage, warum man überhaupt Selbstversorgung betreiben sollte. Und was Selbstversorgung überhaupt bedeutet. Ich weiß, dass nicht wenige Menschen denken, entweder ganz oder gar nicht. Aber Selbstversorgung ist auch Selbstversorgung, wenn man "nur" einen Obstbaum hat. Dann versorgt man sich bereits mit Äpfeln oder Kirschen. Ich bin seit meiner Balkon-Gärtnerei so in den Genuss der Selbstversorgung im eigenen Garten gekommen, dass ich nicht aufhören möchte. Das ist mein Fitness-Studio, meine Wellness-Oase und mein Ausgleich zum stressigen Alltag.

Rote Bete im Garten

Aber: Gärtnern ist natürlich auch Arbeit. Deshalb fängt man am Besten langsam an und schaut, wie weit man kommt. Das Buch nimmt einen richtig an die Hand. Es gibt im Buch nicht nur reine Anleitungen, wie man dies oder jenes macht. Man bekommt Hintergrundwissen, wie es z.B. früher war. Wie Landwirtschaft von früher funktioniert hat. Ebenso fällt immer wieder das Wörtchen "Gemeinschaft", denn es gibt viele Formen der Selbstversorgung. Spannend sind auch Werte, wie viel man überhaupt anpflanzen müsste, um z.B. von der Ernte leben zu können. Im Selbst-Test kann man sogar herausfinden, welche Form der Selbstversorgung zu einem passt, wenn man unsicher ist. Natürlich setzt das Buch auf das biologische Gärtnern. Ich bin ebenso der Meinung, dass das die einzige Möglichkeit ist, gesund und natürlich anzubauen - für alle Beteiligten.

Erdbeereis aus dem eigenen Garten

Das Buch vermittelt sehr viele Grundlagen. Wie ist der Boden und wie macht man ihn fruchtbarer? Wie viel Dünger brauchen Pflanzen? Wie kompostiert man richtig? Was ist eine Gründüngung? Wie erntet man Wasser? Es gibt sogar ein Kapitel darüber, wie man in Zeiten des Klimawandels anbaut. Wie bereits gesagt, der Umfang des Buches ist klasse. Damit dieser Beitrag nicht allzu lang wird, fasse ich die restlichen Kapitel zusammen. Es gibt jede Menge Tipps, wann welche Werkzeuge am Besten funktionieren und wie man die Ernte lagern könnte. Natürlich lernt man im Buch sehr viel über den Anbauen von Gemüse, Obst und Kräutern an sich. Beetformen, Jungpflanzenanzucht, Fruchtfolge... Es hat sehr viele praktische Tipps, sehr viele Bilder und beschäftigt sich insgesamt einfach viel stärker mit der Selbstversorgung. Ich bin sehr dankbar, dass mir so viel Wissen zur Verfügung steht - ich muss jetzt nur noch selbst aktiv werden.

Gartenhaus

Und aktiv bin ich jetzt schon. Auf meinen Fensterbänken ziehe ich einige Pflänzchen vor, die - wenn es draußen wärmer wird - in den Garten umziehen werden. Tomaten pflanze ich vermutlich wieder auf der Terrasse in Töpfen, den Rest werde ich im Garten unterbringen. Da ich meine Erdbeerernte dieses Jahr verdoppeln will, muss ich jetzt genau schauen, dass mein Platzangebot für die anderen Pflänzchen reicht. Aber dieses Problem kennt vermutlich jeder Gärtner, man will mehr, als man pflanzen kann. Also: Fangt einfach an! Lasst euch von der Gartenarbeit anstecken und nutzt eure Möglichkeiten, ob auf dem Balkon, auf einem kleinen Beet, gepachtetem Gartenland oder sogar in eurem eigenen Garten.

Eure Lisa.

Das könnte euch auch interessieren:

Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 5. April 2018 veröffentlicht.

Lisa Albrecht

Lisa Albrecht

Gründerin & Autorin

Auf meinem Blog teile ich mit dir meine Erfahrungen und Gedanken, wie man ein Stück "grüner" Leben kann. Gesünder, leichter, harmonischer, bewusster und einfach glücklicher. Ich bin Mama einer Tochter und wir haben auch einen Familienhund. Ich liebe das Meer und mit Erdbeeren kann man mich leicht bestechen.

E-Mail an mich / Kooperationen

Folge uns auf facebook!

ingegerd 11.4.2018 um 8:22
Unser Garten ist nur ein kleiner Fleck hinterm Haus - aber wenn mir es nicht gut geht reichen nur 10 Minuten mit einer Gartenschere und Giesskanne in der Hand um wieder den Kopf frei zu kriegen.
Liebe Grüße von www.ingegerd.de
Antworten
Zeige alle Kommentare

Deine Meinung

Hinweis: Wir werden deinen Kommentar nach einer Prüfung freischalten. Beleidigende, werbelastige oder markenrechtsverletzende Kommentare werden von uns nicht veröffentlicht.