Schlechte Augen - neue Brille: Hornhautverkrümmung, Eingewöhnung

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

"Sind Sie sich wirklich sicher, dass man diese Zeile noch lesen kann?" Ich sitze und schwitze beim Augenoptiker. Egal, wie ich mich anstrenge, kann ich beim besten Willen nicht mehr die kleinen Öffnungen der Kreise erkennen. Links oben oder doch rechts unten? Es sieht alles gleich aus - gleich verschwommen. Dieser Sehtest macht mich fertig, ich gebe auf. "Es sieht so aus, dass ich nichts sehe" sage ich und lehne mich zurück. Ich bin bei meinem Führerschein-Sehtest durchgefallen. Das wundert mich jetzt auch nicht, denn ich habe schon selbst gemerkt, dass meine Augen in den lezten Jahren schlechter geworden sind. In der Ferne habe ich nicht mehr so gut gesehen. "Wie es aussieht, brauchen Sie nun neue Gläser für ihre Brille" erklärt die nette Augenoptikerin. "Am besten machen wir jetzt noch den normalen Sehtest, um herauszufinden, was sich bei Ihnen getan hat". Wir machen einen großen Sehtest und ich muss tausend Fragen beantworten. Die Augenoptikerin gibt sich wirklich viel Mühe. Als meine neuen Gläser eingestellt sind, prüft sie noch, ob ich eventuell eine Lesehilfe benötige. Hallo? Eine Lesehilfe? "So alt bin ich nun auch wieder nicht!" sage ich, aber die gute Frau erklärt mir, dass bereits ab 35 alles sein kann. Zum Glück sind meine Augen noch soweit fit, dass ich ohne Probleme lesen kann.

Schlechte Augen, neue Brille - Hornhautverkrümmung, Eingewöhnung der Brille

Meine Augen sind schlechter geworden

Meine Hornhautverkrümmung (Zylinder) hat sich verändert, also verschlechtert. Leider. Zum Glück sind die Werte noch nicht so stark, also noch in einem überschaubaren Bereich. Trotzdem beunruhigt mich das. Die Dioptrienzahl hat sich etwas verbessert. Insgesamt jedoch ist das Gesamtergebnis so, dass ich definitiv eine neue Brille brauche. "Ich hätte gerne die gleiche Brille noch einmal, damit ich Ersatz habe" sage ich und schaue mich um. Ich habe keine Lust, mir ein völlig neues Modell auszusuchen. Mit meiner aktuellen Brille bin ich sehr zufrieden. Und tatsächlich. Obwohl mein Brillengestell 3 Jahre alt ist, existiert es noch im Laden! Erleichtert atme ich aus und wir kümmern uns sofort um die Gläser. Ich entscheide mich für Glasgläser (wie bereits in der alten Brille), jedoch etwas dünner. "In ca. 10 Tagen sollte Ihre Brille fertig sein, vielleicht auch früher" klärt mich die Augenoptikerin auf. Dann fügt sie hinzu: "Ich muss sie vorwarnen: Sie könnten große Probleme bekommen, sich an Ihre neue Brille zu gewöhnen. Das kann dauern." Das klingt irgendwie dramatisch. Ich bin jedenfalls gespannt, wie stark die Veränderung sein wird.

Schlechte Augen, neue Brille - Hornhautverkrümmung, Eingewöhnung der Brille

Bereits nach einer Woche fahre ich in die Stadt, um meine neue Brille abzuholen. "Sehen Sie alles scharf, auch ganz hinten, wenn Sie aus dem Fenster gucken?" fragt mich wieder die nette Augenoptikerin. "Und wie ich sehe! Definitiv anders als vorher!" sage ich und muss ständig blinzeln. Die Brille ist schon krass, keine Frage. Ich hätte viel früher meine Augen überprüfen sollen. Dann hätte ich nicht so eine starke Veränderung mit einem Mal. Das habe ich aus dieser Sache gelernt. Wir machen trotzdem den Führerschein-Sehtest und ich bestehe ihn sofort. Trotzdem ist die Brille sehr ungewohnt. Alles wirkt irgendwie komisch, vielleicht sogar etwas verzerrt. Mein Kopf ist völlig durcheinander, meine Augen sind bereits nach wenigen Minuten müde. Paul holt mich ab und er nimmt mich an die Hand. Ich fühle mich etwas wackelig.

Neue Brille: Eingewöhnung & erste Tage

Ich bleibe dran und lasse meine neue Brille auf. Wenn ich nicht mehr kann, schließe ich meine Augen und lege mich hin. Ich gönne mir Pausen. Zum Glück ist es Freitag Nachmittag und das Wochenende steht bevor. Diesmal will ich konsequent sein und die Eingewöhnung meiner neuen Brille durchziehen. Denn ich erinnere mich: An meine alte Brille konnte ich mich ewig nicht gewöhnen, ich habe sie viel zu oft abgesetzt und zur Alten gegriffen. Entsprechend lange hat die Umstellung gedauert. Dieses Mal war der erste Tag mit der neuen Brille sehr anstrengend. Der zweite Tag war jedoch schon deutlich angenehmer. Jeden Tag wird es besser, man muss tatsächlich dran bleiben und konsequent sein.

Schlechte Augen, neue Brille - Hornhautverkrümmung, Eingewöhnung der Brille

Trotzdem mache ich mir Gedanken, warum meine Augen nun schlechter geworden sind. Klar, je älter man wird, umso mehr Sachen kommen dazu. Das ist angeblich normal. Möchte ich mich damit abfinden? Nein. Ich habe mir einige Bücher besorgt und lerne, was ich tun kann, um meine Augen zu unterstützen. Denn es gibt jede Menge, was ich tun kann! Sowohl ernährungstechnisch, als auch körperlich. Wenn man den Ergebnissen in den Büchern glauben kann, lässt sich sogar einiges im Auge positiv korrigieren - auf eine ganz natürliche Weise. Wenn du dich ebenfalls dafür interessierst, abonniere am besten meinen kostenlosen Newsletter, sobald ich einen Artikel zu diesem Thema schreibe, wirst du benachrichtigt. Ich bin fest entschlossen, alles auszuprobieren! Vielleicht hast du damit Erfahrungen? Mich erreichst du ganz bequem per E-Mail. Ich freue mich von dir zu hören und bis bald!

Beitrag von Lisa Albrecht am 19. Oktober 2020 veröffentlicht.

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