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Kindern eine bessere Zukunft schenken mit World Vision

Seit ich Mama bin, sehe ich die Welt mit ganz anderen Augen. Meine Gefühle sind noch intensiver und ich kann so viele Dinge nachempfinden, die ich vorher nur erahnen konnte. Ich erlebte nach der Geburt eine große Bewusstseinsänderung, aber auch eine Fokusänderung meiner Gefühle. Wenn ich an die Zukunft meiner Tochter denke, habe ich manchmal sehr gemischte Gefühle. Wird alles so klappen, wie sie es sich wünscht? Wird sie ein glückliches Leben führen? Wie alle Eltern, wünsche auch ich meiner Tochter nur das Beste. Ich möchte ihr den bestmöglichen Start ermöglichen, um voll ausgerüstet ins Erwachsenenleben zu entlassen.

World Vision

Auch meine Eltern sind ganz normale Eltern, die sich für ihre Kinder nur das Beste gewünscht haben. Wie ihr wisst, bin ich in der Ukraine geboren, ich habe deutsche Vorfahren väterlicherseits und verbrachte dort bis zum 11 Lebensjahr meine Kindheit. Wir lebten in bescheidenen Verhältnissen, es gab nichts im Überfluss und das Geld war immer knapp. Meine Eltern machten sich damals schon viele Gedanken über die Schulausbildung ihrer Kinder. Da ich noch einen älteren Bruder habe, musste also für zwei gesorgt werden. Immer wieder habe ich gehört, wie meine Eltern darüber sprachen, dass sie uns vermutlich kein Studium finanzieren könnten. Selbst wenn man als Student nebenher arbeitet, ist ein Studium in der Ukraine fast unbezahlbar. Die Möglichkeit, mit ausgezeichneten Leistungen und sehr geringen Kosten aufgenommen zu werden, ist zwar theoretisch gegeben, aber kaum vorhanden. Eines Tages trafen sie die Entscheidung und nutzten die Chance, als Spätaussiedler nach Deutschland zu kommen. Nach einer mehrjährigen Prüfung stand fest, dass wir alle Auflagen erfüllten und einreisen durften. Zwar musste ich mit meiner Schulkarriere von vorne beginnen (darüber schrieb ich bereits), aber ich genoss eine viel bessere Schulausbildung und hatte sogar die Möglichkeit, ein Studium als Diplom-Designerin erfolgreich abzuschließen. Klar, meine Geschichte ist jetzt keine "krasse" Geschichte von 0 auf 100. Aber ich bin sehr dankbar, dass ich diese Möglichkeit hatte. Ich finde es super, dass es Organisationen gibt, die besonders Kinder unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe bieten. World Vision ist so eine Organisation, die durch Spenden z.B. in Form von Patenschaften Kindern eine Schulausbildung ermöglicht. Wer sich weiterbildet, hat in Zukunft deutlich mehr Möglichkeiten. Das ist eine nachhaltige und meiner Meinung nach eine sehr wichtige Aufgabe.

World Vision

Was steckt überhaupt hinter World Vision? World Vision ist eine christliche Hilfsorganisation, die bereits seit 60 Jahren Kinder und Familien mit Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt. World Vision Deutschland wird von ca. 170.000 Paten und Spendern unterstützt, um mal einen groben Umriss vor Augen zu haben. World Vision hilft Menschen ganz unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion. Neben der Möglichkeit, an die Organisation z.B. bestimmte Geldbeträge zu spenden, hat man eine weitere spannende Art, wie man Hilfe leisten kann. Man kann Pate werden und ein ganz bestimmtes Kind unterstützen. Wie funktioniert das? Vielen Kindern wie Praise, einem Mädchen aus Simbabwe, kann mit einer Patenschaft geholfen werden. Sie konnte z.B. lange nicht zur Schule gehen, weil sie täglich sehr weit zum nächsten Brunnen laufen musste, um sauberes Wasser für ihre Familie zu holen. Das Trinkwasser ist dort sehr knapp, aus Unwissenheit oder Not trinken die Menschen oft auch Wasser, dass zu gesundheitlichen Problemen wie starkem Durchfall und Fieber führt. World Vision macht es durch die Patenschaften möglich, dass die Menschen Zugang zu sauberem Wasser in ihrer Nähe bekommen. Das führt dazu, dass nicht nur die gesundheitlichen Probleme zurück gehen, sondern Kinder (wie Praise) statt Wasser zu holen, endlich in die Schule gehen können. Man kann mit seinem Patenkind übrigens auch in Kontakt treten oder es sogar besuchen. Es ist also keine einfache Spende, von der man später nicht weiß, was damit wirklich passiert ist. Eine Patenschaft kann sehr persönlich sein, wenn man es denn will. Patenkinder kann man also in ihren Grundbedürfnissen unterstützen, wie z.B. medizinische Versorgung, ausreichend Essen und Trinken oder Zugang zu Bildung. Ebenso legt World Vision sehr viel Wert auf Hilfe zur Selbsthilfe: Die Familien werden geschult, wie man z.B. mit seinem Einkommen zukunftssicherer umgeht oder das Land landwirtschaftlich vorteilhafter bewirtschaftet. Das Ziel von World Vision ist, die Menschen nach und nach von der Förderung unabhängig zu machen. In Mannargundi, Indien, besuchten im Jahr 2008 nur 25 Prozent der Mädchen eine Schule, im Jahr 2013 waren es bereits 95 Prozent durch die Hilfe von Spenden.

World Vision

Der Abschluss einer Patenschaft ist denkbar einfach. Zuerst entscheidet man sich, wen man unterstützen möchte. Man kann unter anderem auswählen, aus welchem Land das Patenkind kommen soll. Die Webseite von World Vision bietet im Anschluss ein Formular, das man schnell ausfüllen kann und schon ist man ein Pate, der einem Kind ein besseres Leben ermöglicht.

Wir leben in einem Land, in dem die Menschen überdurchschnittlich viel konsumieren. Vielleicht sollte sich jeder einzelne mal fragen, ob man seinen persönlichen "Reichtum" nicht sinnvoller einsetzen kann. Ich denke, dass es einen glücklicher macht, wenn man Menschen unterstützt, die Hilfe brauchen. Hilfsorganisationen wie World Vision bieten heute einen so einfachen Weg für Spenden. Jeder, der über seinen eigenen Tellerrand hinaus schaut und etwas gutes tun möchte, sollte sich überwinden und den ersten Schritt tun.

Patenschaft bei World Vision

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 3. November 2017 veröffentlicht.

Lisa Albrecht

Lisa Albrecht

Gründerin & Autorin

Auf meinem Blog teile ich mit dir meine Erfahrungen und Gedanken, wie man ein Stück "grüner" Leben kann. Gesünder, leichter, harmonischer, bewusster und einfach glücklicher. Ich bin verheiratet, habe eine Tochter und mit zwei Hunden ist unsere Familie aktuell komplett. Ich liebe das Meer und mit Erdbeeren kann man mich leicht bestechen.

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