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Meditieren lernen trotz ganz wenig Zeit?

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich möchte so gerne meditieren lernen! Ich verspreche mir von der Meditation mehr innere Ruhe, Kraft und Gelassenheit. Wen ich an das typische Bild von Meditation denke, ist das bei mir ein im Lotussitz meditierende Mönch. Ein Bild, das mir ein wenig fremd erscheint. Denn ich denke mir... Klar, der Mönch hat einfach viel mehr Zeit. Und er hat einfach die perfekten Rahmenbedingungen. Aber stimmt das wirklich? Wie es manchmal so ist, fügen sich plötzlich Dinge zu einem Ganzen. Ich bekam das Angebot, mir das Buch Meditation für alle von Anna Elisabeth Röcker (im Mankau Verlag erschienen) anzuschauen. Klar, warum nicht! Schließlich kenne ich mich mit Meditation so gar nicht aus, möchte aber sehr gerne meditieren lernen. Ich möchte nicht nur einfach meditieren, ich möchte ganz genau wissen, was dabei in meinem Körper vorgeht. Ich will Tipps bekommen, wie ich im Alltag mit wenig Zeit meditieren kann. Ob Meditation mir wirklich das bringt, was ich mir erhoffe? Als das Buch kam, hatte ich natürlich erstmal keine freie Minute, mir die Inhalte in Ruhe anzuschauen. :-) Aber als ich endlich soweit war, stand für mich fest: Meditieren ist nicht schwer und auch im Alltag mit Kind und wenig Zeit möglich.

Lisa will meditieren lernen

Meditieren lernen für Anfänger

Es ist ein sehr gut geschriebenes und ausführliches Buch über Meditation, ohne langatmig zu sein. Es beschäftigt sich mit allen Aspekten der Meditation und ist super für Anfänger geeignet, so wie mich, die keine Ahnung haben, aber gerne meditieren möchten. Und wisst ihr was? Ich meditiere jetzt endlich. Ich habe aus dem Buch gelernt, dass ich nicht nur diese "klassische Meditation" machen kann, die aus meiner Sicht "eine Ewigkeit dauert". Für den Anfang gibt es auch verschiedene Meditationsübungen / Achtsamkeitstechniken, die es mir ermöglichen, auch im Alltag mit wenig Zeit zu meditieren. Ich fand den Begriff von Meditation sehr passend beschrieben. Es ist ähnlich dem "nachsinnen", also den Sinn erfahren. Im Buch habe ich auch folgendes Beispiel gelesen: Spielende Kinder. Wenn Kinder spielen, sind sie ganz oft vertieft in das Spiel. Sie sind sehr vertieft in das Spiel und nehmen außenrum nicht viel wahr. Das ist ebenso eine Art von Meditation. Wann können wir uns heute so vertiefen und so empfinden? Meistens erledigen wir mehrere Dinge gleichzeitig und versuchen, die TO DO Liste leer zu kriegen. Und genau da hat mir dieses Buch sehr geholfen - für einen Moment inne zu halten und mich in eine Tätigkeit zu vertiefen.

Lumare Club
Meditieren lernen für Anfänger

Das kann auch zum Beispiel das Beobachten meines Kindes sein, wie es mit der Puppe spielt. Seine Bewegungen, Worte und Ideen. Auch das Zähneputzen am Abend kann richtig meditativ sein. Man könnte sich darauf konzentrieren, wie die Bürsten-Bewegung sich eigentlich anfühlt. Und das eben für die zwei-drei Minuten. Somit übt man Achtsamkeit und das ist schon eine sehr gute Hilfe, im Alltag auf der meditativen Ebene ein kleines Stückchen weiter zu kommen. Wenn man mehr Zeit hat, könnte man auch die klassiche Meditation versuchen und weitere Übungen machen. Ich muss gestehen, dass ich noch nicht soweit bin. Was ich aber mache: Im Bett liegend meditieren bevor ich einschlafe.

Gedanken im Kopf stören nicht mehr

Meditieren lernen für Anfänger

Ich finde gerade im Bett zu meditieren, ist von großem Vorteil. Denn ich weiß nicht wie es euch so geht, aber ich habe abends sehr viele Gedanken im Kopf, die mich manchmal nicht zur Ruhe kommen lassen. Jetzt probiere ich im Bett die Meditation mit der Atmung. Ich konzentriere mich auf meinen Atem und lasse die Gedanken kommen und gehen. Aber ich versuche sie nicht zu Bewerten oder näher anzuschauen. Somit komme ich zur Ruhe, mein Kopf wird leichter und irgendwann schlafe ich ein. Ich kann nicht genau sagen, ob das schon die "richtige" Art ist, zu meditieren, aber mir hilft es gerade sehr.

Im Buch gibt es auch eine CD mit guten Anleitungen, wie man mit der Meditation anfangen kann. Die Stimme ist sehr angenehm, nicht zu aufdringlich und schön neutral. Aber auch mit ein wenig Gefühl. Genau richtig und nicht ablenkend.

Fazit: Meditieren lernen hilft zur Ruhe zu kommen

Seit ich diese Übungen mache (und ich bin bei weitem kein Profi, ich stecke noch in den Anfängen), fühle ich mich ein wenig ruhiger und konzentrierter. Ich bin auch entspannter. Ich sehe die Dinge jetzt ein wenig in einem anderen Licht. Das Buch bringt einem die Grundlagen der Meditation bei, gibt praktische Hinweise in der Praxis, nimmt Anfänger an die Hand und zeigt, wie man im Alltag meditieren kann. Ich kann euch das Buch wärmstens empfehlen und ich freue mich sehr, endlich einen Weg zur Meditation gefunden zu haben. Auf die klassische Meditation freue ich mich sehr, wenn es hier ein wenig ruhiger wird! :-)

Eure Lisa.

P.S. Vielleicht fragst du dich manchmal, warum dich bestimmte Situationen mehr berühren oder Energie kosten als andere. Ich habe einen Selbsttest namens „Bist du hochsensibel?" mit viel Sorgfalt erarbeitet, der genau dieser Frage nachgeht. Er dauert wenige Minuten, ist vollkommen kostenlos, und das Ergebnis bekommst du sofort im Anschluss. Vielleicht lernst du dabei etwas über dich, das vieles in deinem Leben erklären könnte. Du bist ganz herzlich eingeladen, den Test auszuprobieren!

Zum Test: Bist du hochsensibel?

Veröffentlicht am 6. November 2015.
Lisa Albrecht
Lisa Albrecht
Gründerin, Autorin, psychologische Beraterin
Ich bin Autorin und Gründerin des Online-Magazins „Ich lebe grün!“, das sich einem bewussten, nachhaltigen und gesunden Lebensstil verschrieben hat. Als zertifizierte psychologische Beraterin für hochsensible Frauen begleite ich meine Klientinnen in akuten Krisensituationen und bei persönlichen Lebensveränderungen – hin zu mehr Leichtigkeit, Klarheit und Wohlbefinden. Mehr über meine Arbeit findest du auf www.lisa-albrecht.de. Ich liebe das Meer, veganes Vanille-Eis und die Erdbeeren aus unserem Garten – kleine Alltagsfreuden, die mein Herz höherschlagen lassen.

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