Nachhaltig Vegan Fair

Dein Kommentar zum Thema:
Auf Weizen oder Gluten verzichten - sinnvoll oder nur ein Trend?

Kommentar von Biene: Hallo Lisa,
es könnte sein, dass dein Gesundheitsproblem nicht am Gluten liegt.
Siehe Artikel
http://josef-stocker.de/gluten_oder_ati_antinutritiantien.pdf
Ich backe seit gut 10 Jahren mein Brot selbst, nicht aus der Not der Unvertäglichkeit sondern, weil ich wissen möchte was meine Familie zu sich nimmt. Immerhin verzehrt jeder Deutsche ca. 75 kg davon im Jahr. Da summieren sich ungewollte Zusatzstoffe und Pestizide, die z.B Frischhaltung, Backfähigkeit und Schimmelbildung reduzieren sollen, um nur ein paar der Stoffe aufzuzählen. Diese finden sich auch in allen verarbeiteten Produkten die wir kaufen, egal ob Müsli oder Vollkornnudeln.
Nur wenn man Bioprodukte erwirbt kann man (hoffentlich) davon ausgehn, dass diese schadstoffreduziert, bestenfalls frei, sind.
Dennoch bleibt das Problem der Getreideneuzüchtungen, mit höherem Ertrag, niedrigeren Kosten aber leider ihren für uns unverträglichen Inhaltsstoffen wie z.B. Phytin.
Im Endeffekt bleibt nur wie bereits erwähnt auf die alten Getreidesorten wie z.B Wildstaudenroggen, der übrigens keine Düngung verträgt und in unserem kalten Deutschland bestens gedeiht, aber leider in
Vergessenheit geraten ist, zurückzugreifen.
Vielleicht erinnern sich manche noch an den Spruch:
Roggenbrot macht Wangen rot. Ein Brot, welches hart wird ja, aber nicht schimmelt auch nach Wochen nicht. Das liegt u.a. an den Essig- und Milchsäurebakterien, des Sauerteigs im Brot. Eigentlich eines der besten Lebesmittel die wir haben (könnten...), da kann kein Industriebrot mithalten.
Nur noch nebenbei bemerkt. Unsere gesammten Schleimhäute sind u.a. mit Milchsäurebakterien besiedelt zu unserem körpereigenen Schutz vor Krankheitserregern wie z.B. Pilzen.
Unser Darm bestimmt unsere Gesundheit!
Mein Fazit an alle mit Unverträglichkeiten:
Besinnt euch auf das was wir früher in den Regalen der Marktstände fanden.
Da gab es kein Joghurt in 15 Geschmacksrichtungen, wenn überhaupt.
Kein Schnellgericht für die Micro und auch keine süße Minimalzeit für Zwischendurch.
Du bist was du isst:
Genug trinken, Wasser, Tee
Keine verarbeiteten Lebensmittel, je kürzer die Deklaration desto besser
Zuckerreduzierung, und keine Ersatzsüßstoffe
Milch in vergorener Form, wie Quark und Käse, Kefir
Nur reine Butter, keine Magarine oder Mischbutter
Jeden Tag Obst und Gemüse
Fleisch selten und von freilebenden Tieren.
Jeder hat es selbst in der Hand was er seinem Körper Gutes tut.
Sorry für den langen Text, doch halte ich es wichtig sich all dies bewußt zu machen und es wäre schön, wenn der ein oder andere sich mehr mit seiner Ernährung beschäftigen würde, auf dass wir alle ohne "Magenschmerzen"
aber mit Freude unser täglich Brot genießen.

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