Kreative Lösungen in der Krise

Paul Albrecht
Paul Albrecht

Die Möglichkeiten einzukaufen sind gerade sehr eingeschränkt. Sogar die Baumärkte haben geschlossen. Das ist aber nicht schlimm, denn oftmals hat man bereits alles zuhause, was man für sein nächstes "Projekt" benötigt.

Wir wollten einen Zaun bauen, der etwas Sichtschutz bietet, damit unser Hund nicht jeden anbellt, der an unserem Haus vorbei geht. Passenderweise stand gerade das Einkürzen eines viel zu großen Baums an. Also habe ich mir die Säge geschnappt, bin in den Baum geklettert und habe einige Äste abgesägt. Die gerade gewachsenen dicken Äste befreite ich mit einem Beil von den kleineren Seitenästen. Jetzt brauchte ich nur noch mit meinem Beil die stabilen Äste anzuspitzen und schon waren die idealen Pfähle für den Zaun fertig. Unsere Idee war es, eine Art Totholzhecke zu machen. Vier alte Estrichgitter brachten wir auf beiden Seiten des Zauns an mit einem Abstand von 30cm. Die kleinen Äste boten sich an, zwischen den Gittern aufgeschichtet zu werden und somit einen guten Sichtschutz zu ergeben. Toll ist, dass die Totholzhecke winddurchlässig ist, denn bei uns stürmt es gerne sehr stark.

Lisa schichtet Äste auf - so entsteht unsere Totholzhecke
Lisa schichtet Äste auf - so entsteht unsere Totholzhecke

Wie du siehst, konnten wir mit etwas Kreativität mit unseren vorhanden Materialien den Zaun realisieren. Man muss nicht immer alles neu kaufen. Außerdem sind eigene Lösungen viel individueller und man baut eine positive Beziehung zu den Dingen auf. So fühle ich mich viel wohler.

Jetzt bist du dran! Welches Projekt gehst du als nächstes an und hast du schon eine kreative Lösung im Kopf? Dein Paul.

Beitrag von Paul Albrecht am 23. März 2020 veröffentlicht.

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