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Ohne Gluten seit 3 Jahren - was hat sich bei mir verändert?

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Es ist nun eine Weile her, seit wir auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten. Nein, "verzichten" ist für mich heute das falsche Wort. Wir essen sie einfach nicht mehr und vermissen sie auch nicht. In diesem Beitrag kannst du im Detail nachlesen, warum wir aufgehört haben. Jetzt möchte ich dir erzählen, wie es uns geht. Es ist 3 Jahre her, als ich das letzte Mal ein Weizenbrötchen aß. Hat sich etwas verändert?

Glutenfrei Erfahrung - bessere Gesundheit

Unsere Gesundheit nach der Umstellung auf glutenfrei

Vermutlich ahnst du schon, dass es uns besser geht. Denn sonst wären wir vermutlich nicht glutenfrei geblieben. Meine Tochter ist fit und hat seit der Umstellung keinerlei Symptome mehr gezeigt. Das war also ein sehr wichtiger Schritt. Eine Überraschung erlebte jedoch ich. Mein Gesundheitszustand besserte sich deutlich. Ich hatte keine Ahnung, dass ich auf Gluten reagiere!

Verdauungsprobleme und Gluten

Nach dem ich also aufgehört habe, Gluten zu essen, war meine Verdauung erstmal durcheinander. Schon als Kind klagte ich über Bauchweh und hatte immer Verdauungsprobleme. Nach der Umstellung auf Glutenfrei hat es einige Wochen gedauert, bis sich alles wieder eingependelt hat. Ich konnte es nicht glauben, aber ich erlebte zum ersten Mal eine normale Verdauung, von der ich bisher nur in Ratgebern gelesen hatte. Bis heute habe ich eine Bilderbuch-Verdauung (Buchtipp: Darm mit Charme) und wundere mich manchmal immer noch, das so etwas möglich ist. Das ist wohl die größte Veränderung bei mir gewesen, die ich nach dem Glutenverzicht erlebt habe.

Immunsystem und Wahrnehmung reagierte auf Gluten

Eine Veränderung spürte ich bei mir im Kopf. Das ist ganz schwer zu beschreiben, denn sie ist nicht so einfach messbar wie z.B. die Verdauung. Ich habe einfach einen klaren Kopf. Ich kann mich sehr gut konzentrieren. Es fühlt sich so an, als ob meine Frontscheibe endlich sauber geputzt wurde. Wenn man sein Leben lang nur die andere Wahrnehmung kennt, vermisst man nichts. Das ist dann ganz normal. Aber nach der Umstellung war die "klare Sicht" so dominant, dass das für mich ein großes Geschenk war. Körperlich fühle ich mich deutlich fitter. Das hängt vermutlich einfach mit dem endlich sehr gut funktionierenden Darm zusammen. Schließlich trägt er einen sehr großen Teil zu unserer Gesundheit und dem Immunsystem bei. Ich bin seltener krank.

Bessere Verdauung und gutes Immunsystem ohne Gluten

Gluten könnte der Auslöser für Heuschnupfen sein

Ich hatte als Kind keinen Heuschnupfen, aber irgendwann mit Mitte 20 lief plötzlich meine Nase und ich fühlte mich wie erkältet. Da dieser Zustand länger anhielt, ging ich zu meiner Ärztin und sie machte allerlei Tests. Wir fanden heraus, dass ich Heuschnupfen habe. Jetzt, in der glutenfreien Zeit, habe ich mehrere Sommer erlebt - ohne Heuschnupfen! In diesem Beitrag habe ich bereits über meine Erfolge mit Heuschnupfen erzählt, da ging es zusätzlich darum, dass ich auf Kuhmilch-Produkte verzichtete. Da war ich noch nicht sehr lange glutenfrei, aber spürte bereits eine positive Veränderung! Mein Heuschnupfen wurde deutlich besser nach dem Weglassen von Milchprodukten. Trotzdem merke ich, dass das Weglassen von Gluten für mich einen sehr wichtigen Beitrag zu mehr Gesundheit leistete und den letzten finalen Schliff in Richtung Heuschupfenfreiheit gab. Ich habe gelesen, dass Menschen, die eine Glutenunverträglichkeit haben, auch schlecht auf Milchprodukte reagieren.

Ist das Leben schwierig ohne Gluten?

Am Anfang der Umstellung war vor allem das Backen ein wenig komplizierter. Ein Segen war und ist mein Hochleistungsmixer. Ich wiederhole mich sicher, aber mit dem Mixer mache ich fast alles in der Küche. In nur wenigen Sekunden kommt aus dem Mixer glutenfreies Mehl. Man macht einfach Körner rein: Reis, Buchweizen, Hirse, Kichererbsen, Amaranth oder Quinoa. Dadurch bin ich sehr flexibel. Ebenso machen wir sehr oft im Mixer unsere Pflanzenmilch selbst. Meine besten glutenfreien Rezepte findest du hier im Blog. Wir essen gerne Nudeln und Spaghetti - die glutenfreie Auswahl ist enorm. Ach ja, in diesem Beitrag gehe ich ausführlich auf verschiedene Nudelsorten ein. Wenn wir eingeladen werden, bringen wir unsere Sachen einfach mit oder der Gastgeber greift auf eine glutenfreie Alternative zurück. Unsere Ernährung funktioniert sehr gut. Positiv ist auch, dass wir eine deutlich größere Abwechslung im Speiseplan haben. Vorher gab es bei uns recht viel Weizen oder Dinkel (wenn auch Vollkorn) in Form von Brot, Nudeln oder Kuchen. Logischerweise kamen dann Alternativen seltener auf den Tisch.

Gab es bei dir einen Grund, warum du Gluten für eine Zeit mal weglassen wolltest? Oder lebst du vielleicht schon länger komplett glutenfrei? Ich würde mich sehr freuen, von deinen Erfahrungen zu lesen. Nutze einfach die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag!

Bis bald! Viele Grüße von Lisa

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Beitrag von Lisa Albrecht am 18. Januar 2018 veröffentlicht.

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