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MeinWoody - Pflanz dir deinen grünen Freund!

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Vor einiger Zeit wurde ich auf meinwoody.de aufmerksam. Eine ganz einfache Idee mit sehr viel Wirkung! Die Sensibilität für die Natur ist heute nicht mehr selbstverständlich. Viele Menschen nutzen die Natur, geben aber nichts zurück. Der Kreislauf in dem wir leben, wird als selbstverständlich angenommen. Es wird darüber nicht viel nachgedacht. Das Projekt meinwoody.de setzt genau hier an und möchte den Menschen die Sensibilität für die Natur wieder näher bringen.

Mein grüner Freund

Ich pflanze meinen grünen Freund!

Wer eine gute Beziehung zur Natur pflegt, sieht sie mit ganz anderen Augen. Jeder kann etwas zu einer besseren Wahrnehmung beitragen. Dadurch wird gewährleistet, dass immer mehr Menschen verstehen, dass endlich etwas passieren muss. Bio einkaufen, schonend mit der Natur umgehen und mehr Menschen zu diesem Verständnis bewegen. Mit dem "grünen Freund" - einem Baum, den man komplett selbst mit viel Liebe heranzieht und dann in die weite Welt entlässt - tut man viele Dinge auf einmal. Einerseits entwickelt man selbst eine Sensibilität und Bindung für die Natur - wie zum Beispiel für dieses Bäumchen, andererseits kann man andere darauf aufmerksam machen. Es ist also nicht nur symbolisch: Man tut tatsächlich etwas!

Nicht nur für Menschen mit dem "grünen Daumen"

Ich selbst habe das Projekt getestet und kann bestätigen: Es ist wirklich ganz einfach! Es ist ein tolles Geschenk für alle, die nach einer sinnvollen Alternative suchen, wie man Freude verschenken und dabei noch etwas Gutes tun kann.

Webseite: Die Auswahl ist groß - jeder findet seinen eigenen Woody!
Webseite: Die Auswahl ist groß - jeder findet seinen eigenen Woody!

Warum und wann wurde das Projekt "Woody" ins Leben gerufen?

Ozan Durukan: So wie ein zaghafter Gedanke zu einer guten Idee reift, kann einem einzigen Samenkorn das geballte Leben entspringen. So kam es Mitte 2010 zu dem Entschluss, unserem Grundgedanken eine Gestalt zu geben. Es dauerte nicht lange und "woody" erblickte das Licht der Welt. Der "kleine grüne Freund" schaffte es, alle Eigenschaften in sich zu vereinen, die wir in der Gesellschaft als vernachlässigt ansahen. Die verkümmerte Sensibilität gegenüber der Natur, die unser Leben erst ermöglicht sowie die "Wegwerfgesellschaft" und deren mangelnden Respekt vor anderen Individuen.

Wie lange braucht eigentlich eine Erle, bis sie min. 3 Meter groß ist?

Ozan Durukan: Auch wir können den Launen der Natur keinen Regeln unterwerfen. Im Normalfall jedoch erreicht „woody“ nach etwa 4-5 Jahren eine Größe von 3 Metern und darüber hinaus. Voraussetzung dafür ist natürlich eine liebevolle Aufzucht sowie ausreichend Wasser und Tageslicht. Der beigefügte Bio-Dunger, der 3-4 Wochen nach der Einsaat hinzugefügt werden sollte, gibt dem zarten Pflänzchen natürlich nochmal einen Wachstumsschub und somit viel Kraft für sein weiteres Leben!

Woody

Aus was bestehen die einzelnen Komponenten von Woody?

Woody entwächst dem Baumsamen eines kleinen österreichischen Saatgutherstellers. Dort wird auf traditionelle Art und Weise im Familienverbund der Samen noch per Hand kultiviert, geernet und aufbereitet. Einen großen Anteil unseres Naturproduktes nimmt die Kokosfaser ein. Beim Abbau von konventioneller Torferde kommt es zu beträchtlichen CO2-Emissionen. Solange die Torfdecke geschlossen ist, bleibt das darin enthaltene CO2 gebunden. Deshalb haben die Moore auch eine hohe Bedeutung als Kohlenstoffspeicher aller Ökosysteme der Erde. Desweiteren kommt es durch den industrialisierten Abbau zu erheblichen Landschaftsschäden. Die Flächen müssen, bevor sie mit Maschinen befahren werden können, entwässert werden. Meist werden die Moore dadurch als Naturfläche großräumig zerstört. Wir haben uns nach einer sinnvollen Alternative umgeschaut und sie in der Verwendung von Kokosfasertopf- und substrat gefunden.

Die Kokosfasertöpfe bieten noch weitere Vorteile gegenüber konventionellen Erzeugnissen. Die Vorteile sind eindeutig. Durch die durchlässige Oberflächenstruktur ensteht keine Staunässe, was Wurzelfäule verhindert. Desweiteren vermeidet man sogenannte Drehwurzeln. Diese kommen zustande wenn sich das Wurzelwerk ausbreitet und im Laufe der Zeit gegen die harte Topfwand eines konventionellen Produktes aus Kunststoff oder Keramik stoßen. Das behindert später den Transport von Wasser und Nährstoffen zur Pflanze, was im schlimmsten Fall dazu führt, das die Pflanze abstirbt. Beim späteren Aussetzen ins Freiland verbindet sich das Wurzelwerk sehr viel stabiler mit dem Erdreich, als das eine Pflanze mit Drehwurzeln tun würde. Auch das Umtopfen fällt leichter. Das Gewächs im Kokosfasertopf wird einfach in den nächstgrößeren Pott gestellt und der Freiraum mit Substrat aufgefüllt. Der Kokosfasertopf kompostiert sich und spart somit viel Mühe und Arbeit.

Für den ersten Wachstumsschub sorgt der Bio-Dünger aus 100% biologischer Herkunft. Zum Schutz dieses kleinen Kraftpaketes verwenden wir einen Deckel und einen Übertopf bestehend aus Zuckerrohrfaser, der rückstandsfrei kompostierbar ist.

Woody

Kann jeder einen Baum pflanzen?

Vier einfache Schritte genügen um deinen Woody den Startschuss ins Leben zu geben und ist somit wirklich kinderleicht zu pflanzen. Die größte Hürde ist das Einlegen der Samen in Wasser, damit das Saatgut keimen kann. Nach 24 Stunden haben die Samen genug Flüssigkeit aufgesogen und werden herausgenommen. Als nächsten Schritt entnimmt man den innen befindlichen weißen Behälter mit dem Kokosfasersubstrat. Der nun übriggebliebene Kokosfasertopf wird nun mit etwa 5/6 des Substrates befüllt. Anschließend verteilt man die eingeweichten Samen auf dem Substrat. Mit dem Rest der Kokosfasererde bedeckt man letztlich die Samen und drückt diese Schicht leicht an. In der Zukunft ist dann nur darauf zu achten das man woody einmal am Tag gießt aber ohne das Substrat zu überwässern. Weiterhin sollte man den „Kleinen“ an einem Ort stellen an dem er viel Tageslicht aufnehmen kann, idealer weise auf der Fensterbank, Balkon oder Terasse. Jedoch sollte man darauf achten, das Väterchen Frost in der Wachstumsphase einen der größten Feinde von woody darstellt. Bei Temperaturen über 10° fühlt er sich am wohlsten!

Was habt ihr für Zukunftspläne?

Wir haben für die Zukunft logische Konsequenzen gezogen. So gibt es bei uns in naher Zukunft auch den Gemüsegarten für Zuhause. Das Prinzip ist identisch mit „woody“. Das gesamte Paket mit Topf, Substrat und Samen ermöglicht die Aufzucht von eigenem, nährstoffreichem, pestizid- und gentechnikfreiem Gemüse. Wir hoffen damit einen weiteren Baustein in das große Mosaik für ein besseres und nachhaltigeres Leben gelegt zu haben, das noch viel Raum für weitere Ideen lässt. Möge noch viel Licht in unseren Geist treten! :-)

Viel Erfolg!

Wir wünschen euch ganz viel Erfolg und vielen Dank für das Interview! Viele Grüße von Lisa

P.S. Mehr zu diesem Thema findet ihr unter www.meinwoody.de

Beitrag von Lisa Albrecht am 27. Oktober 2011 veröffentlicht.