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Vegane Pralinen selbst gemacht / Leckere Überraschung für meinen Mann

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Ich wollte Paul mit einer süßen Leckerei DANKE sagen (denn er ist ein großartiger Papa und hatte die letzten Tage sehr viel zu tun!) und nichts besser eignet sich dafür als vegane Pralinen! Ich liebe Pralinen selbst zu machen. Mit dieser Tätigkeit kann man sich übrigens auch wunderbar gegen Stress, schlechte Laune und Hektik therapieren. Man taucht ein in die Welt von duftender Kakaobutter, Nüssen, Schokolade, Trockenfrüchten und anderen Köstlichkeiten.

Vegane Pralinen als Liebesbeweis und Dankeschön

Für die Pralinenherstellung greife ich immer wieder auf das Buch Vegane Pralinen und Konfekt von Sandra Engler (Pala Verlag) zurück. Es enthält mindestens 100 Rezepte, die alle vegan und frei von konventionellem Zucker sind! Wenn das nicht vielversprechend ist? Für jeden Gaumen ist im Buch etwas dabei. Da ich diesmal leider nur ganz bestimmte Zutaten zu Hause hatte und keine Zeit mehr zum Einkaufen übrig blieb, musste eine Eigenkreation her. Das Ergebnis hat meinem Mann sehr gut gefallen. Er mag dunkle Schokolade, Kakao, fruchtige Füllung und ein Knackgeräusch beim Reinbeißen. :)

Vegane Pralinen und Konfekt von Sandra Engler
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Lisa Albrecht
Meine Lösung

Vegane Pralinen mit Fruchtfüllung und dunkler Schokolade

Die Zutaten sind unkompliziert und die Herstellung dauert auch nicht lange. Ich bevorzuge immer BIO-Lebensmittel. Bei der Kokosmilch sollte man darauf achten, dass dort keine Zusätze drin sind. Bio-Kokosmilch enthält oben richtig viel Fett, nur das habe ich im Rezept benutzt. Die Milch verwende ich später zum Kochen für z.B. Saucen.

Zutaten für ca. 15-20 Pralinen:

Für die Füllung:

  • 50g Obst (Tiefkühl-Beerenmischung oder Himbeeren)
  • 15g Agavendicksaft
  • 50g Kokosfett aus der Kokosmilch-Dose (aus dem Kühlschrank, muss kalt sein!)
  • 35-40g Amaranth gepufft (von Alnatura)

Für den Überzug:

  • ca. 50g Zartbitter-Schokolade
  • ca. 3-4 TL Kakao zum Dekorieren
  • Pralinen- oder Muffinförmchen
  • Tüte zum Einpacken
  • Kreativität
  • Schleifen, Deko und liebe Worte
Vegane Pralinen zum Valentinstag

Die Früchte, Agavendicksaft und Kokosfett werden im Mixer fein püriert. Anschließend kommt Amaranth hinzu. Bitte schaut einfach, wie die Konsistenz wird und dosiert Amaranth nach Gefühl. Sie sollte so sein, dass man gut kleine Kugeln formen kann. Im Kühlschrank wird die Füllung noch fester, nicht mehr so matschig. Die Kugeln für ca. 30 Minuten kalt stellen.

Vegane Pralinen zum Valentinstag

Schokolade langsam schmelzen (Wasserbad). Nun können die kalten Kugeln mit Schokolade überzogen werden. Einfach darin baden. Da die Kugeln kalt sind, wird die Schokolade ziemlich schnell fest. Auf einem Rost abtropfen lassen. Wer noch Kakao mag, kann die Pralinen im Kakao wälzen.

Vegane Pralinen zum Valentinstag

Ich habe die Pralinen noch ein wenig eingepackt. Ein Tütchen, ausgeschnittene Herzen und ein Deko-Muffinförmchen haben das Ergebnis vervollständigt. Paul hat gestaunt, als er in seine erste Praline reinbiss. Sie knackte zart und war innen schön weich. Zartbitterschokolade und Beerenfrüchte ergänzen sich wunderbar. Damit die Pralinen knackig sind, sollten sie im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Vegane Pralinen zum Valentinstag

Welche Pralinenrezepte findet ihr besonders lecker?

Liebe Grüße von

Lisa

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Dieser Beitrag wurde von Lisa Albrecht am 2. März 2015 veröffentlicht.

Valentin 20.2.2018 um 13:42
Kakao schmelzen lassen??
-du meinst sicher die Kuvertüre...
Antworten
Leo 24.10.2017 um 9:42
Ich habe letztens dieses Rezept ausprobiert:
https://www.waschbaer.de/magazin/selbst-gemacht-vegane-pralinen/
Bin voll auf den Geschmack gekommen. Vor allem auch weil es so einfach ist!! Als nächstes werde ich deins testen, vielen Dank!
Antworten
Lisa von ich lebe grün! 05.11.2017 um 15:32
Hallo Leo,
super, dankeschön!! Bei uns werden verschiedene Pralinen in regelmäßigen Abständen gemacht. Erst heute haben wir die letzten aufgegessen, Dattel-Schoko - ganz einfach, aber mega lecker!
Schau dir diesen Beitrag an:
https://www.ichlebegruen.de/Artikel/529
Liebe Grüße,
Lisa
Antworten
Leo 07.11.2017 um 8:55
Hallo Lisa,
was ein Zufall, genau die habe ich sogar am Wochenende ausprobiert! :)
Ich persönlich, bin zwar nicht so der Dattel-Fan aber meinem Freund haben sie sehr gut geschmeckt.
Liebe Grüße und weiter so..
Francis 24.11.2016 um 15:34
Liebe Lisa!
Ich werde diese Variation von veganen Pralinen dieses Jahr ausprobieren und anschließend zum Bestücken der Adventskalender für meine Liebsten verwenden.
Verwendet man die Beerenmischung tiefgekühlt oder werden diese vorher aufgetaut?
Liebste Grüße und eine wunderschöne Adventszeit
Antworten
Lisa von ich lebe grün! 24.11.2016 um 15:51
Liebe Francis,
ich vermute, dass diese Pralinen eher nicht für den Adventskalender geeignet sind, da man sie lieber im Kühlschrank aufbewahren sollte - sie könnten schnell matchig (durch den hohen Fruchtanteil) werden. Da sind die typischen Trockenfruchtkugeln besser geeignet. Diese hier müssen eifnach zeitnah gegessen werden. :-) Ich habe eine Tiefkühlbeerenmischung verwendet und glaube, nicht wirklich aufgetaut zu haben.
Liebe Grüße von Lisa
Antworten
Lukas 19.12.2015 um 18:40
Hallo Lisa,
ich finde es noch etwas verwirrend. Auf dem Bild steht Kokosmilch und im Textfluss Kokosfett. Könntest du die Verwirrung kurz auflösen? Ansonsten hört sich das Rezept super an und wir freuen uns es auszuprobieren. Grüße
Antworten
Lisa von ich lebe grün! 20.12.2015 um 11:41
Hallo Lukas,
ich verwende das Kokosfett, das sich in der Kokosmilch-Dose absetzt. Ich glaube jetzt ist es verständlicher...
:-)
Liebe Grüße von Lisa
Antworten
Lisa von ich lebe grün! 16.12.2015 um 19:32
Liebe Hannah,
sorry, dass ich nicht so schnell antworten konnte. Ich musste auch ein wenig recherchieren, aber finde nichts aussagekräftiges dazu. Das Kokosöl (also Kokosfett, wie du schreibst) wird aus der Pressung von Nüssen gewonnen und ist frei vom Fruchtfleisch. Das ist dann das reine Kokosöl, was gerne zum Braten oder Körperpflege benutzt wird. Das weiße Kokosfett aus der Dose ist vermutlich mit Fruchtfleisch, es beinhaltet ebenso Fett, aber es hat eine etwas andere Zusammensetzung. Ich denke, identisch sind sie nicht.
So weit meine Theorie! :-)
Ganz liebe Grüße von
Lisa
Antworten
Hannah 16.12.2015 um 20:33
Danke!
Antworten
Hannah 19.12.2015 um 14:01
Nein, ich meine, DU hast auf dem ersten Bild eine Dose Kokosmilch stehen und ich frage mich, ob du das Zeug, was sich am Rand absetzt für die Pralinen als Kokosfett verwendet hast! ;)
Antworten
Lisa von ich lebe grün! 20.12.2015 um 11:42
Hey Hannah,
ach sooooo.... Na klar, das aus der Kokosmilchdose!
Liebe Grüße von Lisa.
Hannah 16.12.2015 um 5:26
Hey,
du hast auf einem Foto eine Dose Kokosmilch rumstehen. Ist Kokosfett das, was sich manchmal oben am Rand absetzt? Wäre cool, Kokosmilch habe ich nämlich zuhause, Kokosfett nicht...
Antworten
Hannah 14.12.2015 um 18:38
Hey, du hast auf dem einen Bild eine Dose mit Kokosmilch stehen. Das Zeug, was sich immer oben am Rand ablagert, kann man das als Kokosfett benutzen, oder warum? Wäre ganz cool, dann müsste ich nicht extra welches kaufen!
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Lisa Albrecht

Lisa Albrecht

Gründerin & Autorin

Auf meinem Blog teile ich mit dir meine Erfahrungen und Gedanken, wie man ein Stück "grüner" Leben kann. Gesünder, leichter, harmonischer, bewusster und einfach glücklicher. Ich bin Mama einer Tochter und wir haben auch einen Familienhund. Ich liebe das Meer und mit Erdbeeren kann man mich leicht bestechen.

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