Minimalismus & Fotos - meine platzsparende Lösung

Lisa Albrecht
Lisa Albrecht

Fotos nur in digitaler Form zu haben ist sicher sehr platzsparend, aber nicht immer praktisch. Wie oft schauen wir uns die Fotos wirklich an? Und was ist, wenn durch ein technisches Problem nichts mehr funktioniert?

Fotos minimalistisch lagern

Wir haben mehrere Festplatten, auf die wir unser Foto- und Videoarchiv speichern. An sich eine solide und sichere Lösung. Aber vor einigen Wochen ist eine solche Festplatte kaputt gegangen, einfach so. Zum Glück haben wir ja eine weitere Kopie des gleichen Inhalts. Trotzdem hätte ich gerne einige unserer Fotos platzsparend und minimalistisch in analoger Form greifbar, nicht nur, weil ich mich damit auf eine altmodische Art und Weise sicher fühle, sondern weil es schöner ist, Fotos gemütlich auf der Couch ohne digitale Geräte bei einer Tasse Tee anzuschauen.

Tipp: Fotos direkt sortieren

Ich habe es mir angewöhnt, nach einem Urlaub oder besonderen Anlass die gemachten digitalen Fotos sofort (oder am Abend) zu sortieren. Am besten direkt beim Fotografieren, wenn man eine Minute hat. Oft schießt man mehrere Bilder vom gleichen Motiv. Das beste Bild werde ich dann behalten, denkt man sich. Aber die Realität sieht anders aus. Auf der Sicherungsfestplatte landen aus Zeitmangel doch die unsortierten 1000 Bilder vom gleichen Motiv.

Fotos minimalistisch lagern

Also: Wenn man Fotos macht, wirklich aussortieren und durchsehen! Bei jedem Foto stelle ich mir die Frage: Willst du dir dieses Bild wirklich auch in 10 Jahren anschauen? Ist es so gut, dass du es sogar abziehen lassen würdest? Wenn ich diese Frage mit JA beantworte, bleibt das Bild. Das erleichert enorm - nicht nur den Speicherplatz, sondern auch die Struktur. Jeder Ordner wird bei uns übrigens mit einem Datum und Titel benannt. Anschließend wandern alle Ordner in einen Überordner mit der Jahreszahl. So habe ich alle Jahre griffbereit und finde recht schnell den gesuchten Anlass.

Ordnung und Struktur in deinen Bildern

Gut, das digitale Chaos hat eine Struktur bekommen. Aber was ist mit den analogen Bildern, die man gerne auf der Couch bei einem Tee anschauen möchte? Ich habe mich ausdrücklich gegen Fotoalben entschieden. Sie nehmen sehr viel Platz weg und haben über die Jahre ganz unterschiedliche Formate. Ich bestelle direkt nach einem größeren Anlass (Urlaub, etc.) einfach Fotoabzüge in der Größe ca. 10 x 15 cm und packe sie in eine passende Schachtel. Diese bastel ich einfach aus einem gebrauchten Karton (Upcycling). Oft reicht eine recht kleine Schachtel für das ganze Jahr. So muss ich keine Angst haben, dass die Fotos aus unerklärlichen Gründen verschwinden. Klar, auch die Fotoabzüge sind nicht sicher. Trotzdem ist das für mich eine zusätzliche Sicherheit und auch eine schöne "Abendlektüre". Man muss nicht jedes Bild abziehen, das ist ganz klar. Aber die wichtigsten Bilder, die man auf keinen Fall vermissen möchte, sind als Fotoabzug in einem hübschen Schächtelchen wirklich schön.

Wie organisierst du deine Fotos oder wie siehst du das Thema? Freue mich auf einen Austausch mit dir auf Facebook oder Instagram. Bis bald, deine Lisa.

Beitrag von Lisa Albrecht am 29. August 2021 veröffentlicht.